01.09.2022

Sport in der Stadt bewegt sich: Maßnahmen der Regierung für Gemeinden

Aqua Pro Urba

95 % der Franzosen treiben nicht genug Sport. Die ANSES, die Nationale Agentur für Lebensmittelsicherheit, Umwelt und Arbeitsschutz, warnt vor der Bewegungsarmut der Franzosen.

Angesichts dieser zunehmend besorgniserregenden Entwicklung führt die Regierung verschiedene Gesetze und Projekte ein, um die sportliche Betätigung zu fördern.

Im Jahr 2018 startete das Ministerium für Sport und Bürgerschaft sein Projekt PACTE, das sich direkt an die Städte richtet. Es wird von der Europäischen Union unterstützt und bringt Städteverbände, Experten und Wissenschaftler aus sieben europäischen Ländern zusammen.

Dieses PACTE-Projekt, „Promoting Active Cities Throughout Europe“, was so viel bedeutet wie „Förderung aktiver Städte in ganz Europa“, konzentriert sich auf die körperlichen Aktivitätsraten in ganz Europa und die Schaffung aktiver Städte.

Per Definition ist eine aktive Stadt eine Gemeinde, die körperliche Aktivität als Lösung priorisiert und ihre Bürger dabei unterstützt, in ihrem Alltag körperlich aktiv zu sein. Eine aktive Stadt ist somit eine prosperierende, attraktivere Stadt mit aktiven Bürgern, die in dynamischen und gesunden Gemeinschaften leben!

In diesem Zusammenhang haben die Abgeordneten am Donnerstag, dem 24. Februar, den Gesetzentwurf (PPL Sport) endgültig verabschiedet, der darauf abzielt, den Sport in Frankreich zu demokratisieren. Der Gesetzentwurf zur Demokratisierung des Sports in Frankreich, der aus einem dreijährigen Konsultationsprozess mit allen Akteuren des Sportsektors unter der Leitung der stellvertretenden Ministerin für Sport, Roxana Maracineanu, und den Abgeordneten hervorgegangen ist und von den Abgeordneten der Fraktion „La République en Marche“ vorangetrieben wurde, wurde von der Nationalversammlung endgültig verabschiedet.

Hier sind die wichtigsten Maßnahmen des Gesetzes:

Im Bereich Sport und Gesundheit:
Sport ist eine wichtige Säule der öffentlichen Gesundheit; er hilft insbesondere dabei, den Auswirkungen von Bewegungsmangel und Alterung entgegenzuwirken, aber auch die Selbstständigkeit zu bewahren. Aus diesem Grund wurden mehrere Punkte überarbeitet, um die Ausübung von Sport zu fördern.

Die Verschreibung angepasster körperlicher Aktivität wird verstärkt.
In allen medizinisch-sozialen Einrichtungen und Diensten (ESMS) wird ein Sportbeauftragter eingesetzt.
Die „Maisons Sport-Santé“ im Gesetz über das öffentliche Gesundheitswesen.
Die Vereinfachung der Vorschriften für ärztliche Atteste.


Im Bereich Bildung:
Die Stärkung der Rolle des Sports im Alltag der Schüler wird für Jean-Michel Blanquer und Roxana Maracineanu zu einer Priorität. Ziel ist es, körperliche und sportliche Aktivitäten schon sehr früh im Leben des Kindes als täglichen Bestandteil zu verankern, der von Fachkräften begleitet wird. So betreffen mehrere neue Bestimmungen den schulischen Bereich.

Sportliche Grundkenntnisse in den Lehrplänen (allgemeine Einführung von 30 Minuten täglich zusätzlich zum Sportunterricht, Schwimmen können, SRAV). Die beiden wichtigsten betreffen die Aufnahme der Wassergewöhnung in die Lehrpläne und die obligatorische tägliche Ausübung einer sportlichen Aktivität in der Grundschule.
Öffnung der schulischen Sportanlagen für Sportvereine.
Stärkung des Vereinslebens und des Engagements junger Menschen (Gründung von Sportvereinen in den Schulen).
Die in der Nationalversammlung verabschiedete Verpflichtung, bei umfangreichen Renovierungsarbeiten an Sportanlagen innerhalb einer Einrichtung einen separaten Zugang zu schaffen, muss künftig die Kosten für die geforderte Umgestaltung im Verhältnis zu den Gesamtkosten der Arbeiten berücksichtigen.


In Bezug auf die Mittelzuweisung zur Förderung lokaler Investitionen und die Stadtverträge:
Die Bestimmungen zu den Einrichtungen werden durch einen Änderungsantrag ergänzt, der folgende Punkte in die Prioritäten der Mittelzuweisung zur Förderung lokaler Investitionen (DSIL) aufnimmt:

Die Finanzierung der Schaffung,
Die Finanzierung des Umbaus
, Die Finanzierung der Renovierung von Sportanlagen
. Die Ausarbeitung des lokalen Sportplans erfolgt in Partnerschaft mit Vertretern von Vereinen und lokalen Akteuren des Sportwesens sowie mit Vertretern von Hochschulen. Diese lokalen Sportpläne müssen den von der regionalen Sportkonferenz festgelegten territorialen Sportplan berücksichtigen.
Zudem wurden

mehrere Fördermaßnahmen eingerichtet, um die Gemeinden bei der Finanzierung ihrer Sportprojekte zu unterstützen.
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Erfahren Sie mehr über die Förderfähigkeit des Projekts.

Laden Sie die Rahmenrichtlinie herunter:

https://www.agencedusport.fr/sites/default/files/2021-12/ANS_ES_2021-12-21_note%20de%20service_PEP.pdf

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